Schweizer Markenkongress 2026

Warum Marken kein Kommunikationsproblem haben – sondern ein Wirkungsproblem. Marken kommunizieren heute mehr denn je. Auf mehr Kanälen, in höherer Frequenz, mit immer mehr Content. Trotzdem bleibt oft unklar, was davon wirklich ankommt. Am Schweizer Markenkongress haben wir genau darüber gesprochen: Warum Reichweite nicht automatisch Wirkung erzeugt – und weshalb emotionale Markenwirkung zur Führungsfrage wird.

Rückblick

Ein Forum über Wirkung – nicht über mehr Kommunikation

Am Schweizer Markenkongress durften wir unser Forum «Die Logik emotionaler Markenwirkung» auf die Bühne bringen – gemeinsam mit Prof. Dr. Marcus Schögel, Avenir Suisse, Pax und El Tony Mate. Der volle Saal, das grosse Interesse und die Gespräche danach haben gezeigt: Emotionale Markenwirkung ist kein Randthema mehr. Sie gehört auf die Führungsagenda. Prof. Dr. Marcus Schögel setzte mit seiner Keynote «Brand Experience als Wachstumstreiber für Marken» die strategische Flughöhe. Seine zentrale Botschaft:

Marken werden nicht nur über Fakten, Argumente und Leistungsversprechen geführt.

Entscheidend ist, was Menschen erleben, erinnern und mit der Marke verbinden. Denn das Sachprofil stützt die Marke. Das Erlebnisprofil führt sie. Genau hier setzt emovation® an: bei der Frage, welche impliziten Motive zwischen Marke und Zielgruppe wirken – und wie daraus bessere Entscheidungen für Markenführung, Kommunikation und Brand Experience entstehen.

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Best Practices

Drei Marken. Drei Ausgangslagen. Eine gemeinsame Frage.

Pax, Avenir Suisse und El Tony Mate könnten unterschiedlicher kaum sein: eine Vorsorgeversicherung, ein Think Tank und eine Getränkemarke. Gerade deshalb waren die drei Cases so aufschlussreich. Denn sie zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven, wo Markenwirkung entsteht – und wo sie verloren gehen kann.

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Pax Kampagne
Best Practice #1

Pax: Vertrauen muss erlebbar werden

Vorsorge ist rational wichtig, aber emotional schwer zugänglich. Pax zeigt, wie aus einem Jubiläum mehr wird als ein Anlass: eine strategische Bühne, um Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit erlebbar zu machen. Die zentrale Erkenntnis:

 

Menschen müssen Vorsorge nicht nur verstehen. Sie müssen sich emotional aufgehoben fühlen.

 

Mit «Daheim» wurde aus einem abstrakten Finanzthema etwas Menschliches. Das grüne Sofa wurde zum sichtbaren Anker dieser Idee – einfach, wiedererkennbar und emotional anschlussfähig. Fakten schaffen Verständnis. Vertrauen entsteht im Erlebnis.

Best Practice #2

Avenir Suisse: Expertise braucht Anschlussfähigkeit

Avenir Suisse hatte kein Erkenntnisproblem. Die Herausforderung lag darin, fundierte Analyse so zu übersetzen, dass daraus Orientierung, Dialog und öffentliche Resonanz entstehen. Die Analyse zeigte ein zentrales Spannungsfeld: Selbstbild und Fremdbild lagen auseinander. Avenir Suisse versteht sich als visionär, unabhängig und kompetent. Gleichzeitig wurde die Marke teilweise als elitär, distanziert und schwer zugänglich gelesen. Der strategische Shift: 

 

Von der Analyse als Endprodukt zur Analyse als Impuls. 

 

Von Autorität durch Distanz zu Vertrauen durch Orientierung. Von Sender zu Dialograum. Substanz wirkt erst, wenn sie als relevant erlebt wird.

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El Tony Mate
Best Practice #3

El Tony Mate: Instinkt braucht System

El Tony Mate ist nicht am Reissbrett entstanden. Die Marke ist aus Haltung, Community und kulturellem Gespür gewachsen – und genau darin liegt ihre Stärke. Die Herausforderung beginnt dort, wo aus subkultureller Energie breiteres Wachstum werden soll. Denn je grösser eine Marke wird, desto weniger versteht sie sich von selbst. Die Frage lautet deshalb nicht: Wie erfindet man El Tony neu? Sondern: 

 

Welche Codes tragen den Erfolg – und wie lassen sie sich skalieren, ohne die Marke zu glätten?

 

emovation® macht die impliziten Motive hinter diesem Erfolg sichtbar: Individualität, Unabhängigkeit und Abenteuer. So wird klarer, was wachsen darf – und was geschützt werden muss. Hype erzeugt Aufmerksamkeit. Markenstärke entsteht, wenn daraus ein Code wird, den Menschen wiedererkennen, teilen und weitertragen.

Was alle drei Cases verbindet? 

Markenwirkung entsteht nicht durch mehr Kommunikation. Sie entsteht, wenn eine Marke versteht, was Menschen bewegt, welche Bedeutung ein Touchpoint trägt, welche Codes Vertrauen, Nähe oder Zugehörigkeit auslösen, und wo Strategie im Erlebnis eingelöst wird. Oder kürzer: Wirkung entsteht nicht beim Absender. Sie entsteht im Resonanzraum. Die wichtigsten Impulse, Cases und Erkenntnisse aus unserem Forum haben wir in der Präsentation zusammengestellt.

 

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Deep Dive

Was bedeutet das für deine Marke?

Jede Marke hat Resonanzpunkte. Manche sind offensichtlich. Viele liegen tiefer: in impliziten Motiven, vertrauten Codes, wiederkehrenden Erlebnissen oder Momenten, die mehr Bedeutung tragen als andere. Die entscheidenden Fragen lauten:

  • Welche Motive bewegen deine Zielgruppen?
  • Wo entsteht emotionale Resonanz?
  • Welche Touchpoints tragen wirklich Bedeutung?
  • Wo bleibt Potenzial ungenutzt?
  • Und welche Entscheidungen würden besser, wenn diese Wirkung sichtbar wäre?

Gerne vertiefen wir die Impulse aus dem Forum in einem persönlichen Austausch und schauen gemeinsam, was emotionale Markenwirkung für deine Marke konkret bedeuten kann.

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