«Unwritten»: Rund 7’000 Menschen schreiben das erste Kapitel von Helvetia Baloise
Eine Fusion ist kein einzelner Moment. Sie ist ein Prozess. Am 5. Januar 2026 machte Helvetia Baloise diesen Übergang sichtbar: Rund 7’000 Mitarbeitende aus der Schweiz und dem internationalen Group-Umfeld kamen in Basel erstmals als gemeinsames Unternehmen zusammen – einen Monat nach dem rechtlichen Zusammenschluss zur Helvetia Baloise Holding AG.
Der Anlass markierte bewusst den Schritt weg von der formalen Fusion hin zu einer gelebten Organisation. Im Zentrum stand nicht die Struktur, sondern die Frage, wie aus zwei starken Unternehmen ein gemeinsames Selbstverständnis entsteht – mit Orientierung, Klarheit und Beteiligung.
Ein neues Kapitel – nicht erklärt, sondern erlebt
Unter dem Leitmotiv «Unwritten – wir schreiben ein neues Kapitel» wurde der Zusammenschluss nicht rückblickend eingeordnet, sondern nach vorne geöffnet. Der dramaturgische Aufbau folgte einer klaren strategischen Logik: vom unbeschriebenen Blatt über gemeinsame Werte hin zu einem kollektiven Commitment. Die Mitarbeitenden waren von Beginn an Teil des Erlebnisses. Ihre Stimmen, Perspektiven und Beiträge bildeten den inhaltlichen Kern der Events. Kultur und Werte wurden dabei nicht kommuniziert, sondern erlebbar gemacht – als Prozess, der Identifikation schafft und Orientierung gibt.
«Die Zusammenarbeit mit standing ovation hat uns beeindruckt: Unter grossem Zeitdruck ist in einem gemeinsamen Prozess eine Inszenierung entstanden, welche unsere Erwartungen übertroffen hat. Ihre Professionalität, Kreativität und Flexibilität haben den Unterschied gemacht und waren entscheidend, um diesen Meilenstein in der jungen Unternehmensgeschichte zu setzen.»
Ambition trifft Kultur
Statt Zahlen und Strukturen standen zentrale Leitfragen im Fokus: Was bleibt? Was verändert sich? Was wächst zusammen? Was sind unsere Ambitionen? Und wie schreibt jede und jeder Einzelne am neuen Kapitel mit? Das Konzept verstand die Fusion als ungeschriebenes Kapitel – als bewusst offenes Blatt: ein Denk- und Erlebnisrahmen, der Raum schafft für Dialog, Verantwortung und gemeinsames Gestalten. Kundenstimmen, Mitarbeitenden-Perspektiven und klare Führungsimpulse bildeten das dramaturgische Rückgrat.
Co-Creation trifft 14 Wochen-Sprint
Konzipiert und realisiert wurde die Dialogplattform «Unwritten» von standing ovation, der Agentur für Markenerlebnisse. In einem intensiven co-kreativen Prozess mit Management-Board, Geschäftsleitung, Kommunikation und dem Event-Team entstand innerhalb von 14 Wochen ein Format, das Purpose, Kultur und Erlebnis konsequent zusammenführt.
Vom formalen Zusammenschluss zur gelebten Identität
Eine reduzierte visuelle Identität, eine klar geführte Journey und gezielt eingesetzte Interaktionen sorgten für Nähe und Verständlichkeit – ohne Pathos, ohne Vereinfachung. Der Übergang von zwei Marken zu einer gemeinsamen Identität wurde nicht als Bruch inszeniert, sondern als kontinuierliche Weiterentwicklung.
«Trotz der Grösse des Events und der vielen Teilnehmenden war es uns wichtig, dass wir die Nähe untereinander spürbar machen, eine Kultur, die uns in der Vergangenheit geprägt hat und die auch in Zukunft unsere Stärke sein wird. Das ist sehr gut gelungen.»
Mit «Unwritten» entstand das erste sichtbare Kapitel der neuen Helvetia Baloise – nicht als fertige Geschichte, sondern als gemeinsamer Ausgangspunkt. Die Events zeigten, wie Transformation dann Wirkung entfaltet, wenn Strategie, Kultur und Employer Branding zusammenspielen. Der 5. Januar 2026 war damit mehr als ein Mitarbeitendenanlass: Er wurde zum Moment, in dem aus einer Fusion ein gemeinsames Wir entstand – getragen von 7’000 Menschen.