Made in Germany.

Live lernen.

treibhaus 0.8.

Ein Blick über den einheimischen Tellerrand: Laura Eberspächer, Junior Brand Manager, bei standing ovation, lernt im treibhaus 0.8 zusammen mit Deutschlands Live-Kom-Nachwuchs. Eine Premiere für die Schweiz. Und für uns.

Wie fühlt man sich als erste Schweizerin im treibhaus 0.8?

Laura: First dog on the moon! Ich mag Premieren. standing ovation ist die erste Schweizer Live-Kommunikations-Agentur, die sich an diesem Ausbildungsprogramm als Partner beteiligt. Und deshalb bin ich die erste Schweizerin im treibhaus 0.8.

Komischer Name, treibhaus 0.8, oder?

Laura: Das treibhaus 0.8 ist das brancheneigene Ausbildungsprogramm der deutschen Eventagenturen. Pro treibhaus-Jahrgang erhalten jeweils 8 bis 12 Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, ihre Talente zu entwickeln. Meine beiden Teamkollegen bei standing ovation, Jonathan und Simone, sind übrigens auch dem treibhaus 0.8 entsprungen.

Und da wachsen die besten Kreativ-Talente?

Laura: Kann man so sagen. Das treibhaus 0.8 ist die einzige praxisbezogene Ausbildung für Konzeption und Kreation in der deutschsprachigen Eventbranche. Was dabei besonders ist: Das treibhaus 0.8 wird von den kreativen deutschen Agenturen getragen. Die Ausbildung findet also mit und in den Agenturen statt. In Köln, Berlin, München, Hamburg, Ostfildern, Frankfurt und Zürich.

Also prima Klima im treibhaus 0.8?

Laura: Ja. Wenn man bedenkt, dass man es dabei mit dem grössten Live-Kom-Markt Europas zu tun hat. Wir lernen die Big Shots kennen, wir erhalten einen Einblick, wie sie strukturiert sind und wie sie ticken. Alles Wissen aus erster Hand. Da entstehen neue Träume – andere lösen sich radikal in Luft auf – die Branche in Deutschland ist kein Zuckerschlecken und sehr kompetitiv.

Impressionen.

Produziert wird alles andere als warme Luft.

Live-Kommunikation made in Germany? Was ist der Unterschied zu made in Switzerland?

Laura: Das kann man nicht so pauschalisieren. Aber: Live-Kommunikation made in Germany tritt oft selbstbewusster auf. «Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel», so beispielsweise das Motto von facts and fiction, einer sehr erfolgreichen Kölner Agentur. Man hat mehr Mut. Fragt man jedoch die Mitstreitenden, tauchen gewisse Probleme auf – ähnlich wie bei uns: Oft weiss der Markt noch nicht, was Live-Kommunikation alles bewirken kann und welche Rolle sie im Marketing spielt. Live-Kom made in Germany will viel bewegen, was ich sehr inspirierend finde. Wir Schweizer sind meist etwas brav. Unsere Nachbarn machen mehr Druck, sind etwas lauter, eloquenter und meist auch imposanter, was die Projekte betrifft. Das hat sich auf der BrandEx gezeigt, die wir gemeinsam besucht haben.

Du warst also an der BrandEx-Premiere?

Laura: Und wie! Die BrandEx – sprich Brand Experience – ist ja der neue FAMAB-Branchenevent. Hier holt mach sich die Branchen-Awards. Wenn man bedenkt, dass der FAMAB – sprich Verband direkte Wirtschaftskommunikation – rund 250 Agenturen umfasst, ist da ziemlich was los. Da kommt man ganz schön ins Staunen.

Worüber hast du gestaunt?

Laura: Was Live-Kommunikation alles kann. Auf der BrandEx wird sehr viel gezeigt. Projekte für Weltmarken ebenso wie für Local Players. Was mich interessierte, war vor allem das Zusammenwachsen von Offline und Online. Es gibt auch Awards für Crossmedia, für «Best Integrated Brand Campaign». Das ist auch ein wichtiges Thema im treibhaus 0.8.

 

Gib es einen treibhaus-0.8-Effekt?

Laura: Ja, eindeutig.

Worin besteht er?

Laura: Im treibhaus kommen vielfältige Talente zusammen. Die Studentinnen und Studenten haben die unterschiedlichsten Ausbildungen im Rucksack: Theater, Design, Szenografie, Dramaturgie, Journalismus, Film, Online und was auch immer. Man profitiert von der Vielfalt an Wissen und Können. Das treibhaus 0.8 ist ein Melting Pot. Dabei produzieren wir alles andere als warme Luft.

Die Dozenten auch?

Laura: Die Dozentenliste liest sich wie ein Who-is-Who der Szene – sagen mir meine deutschen Kollegen. Da sind nicht nur erfahrene Oldies dabei, sondern auch Crossmedia-Cracks und Design-Thinking-Spezialisten, überhaupt Spezialisten mit allerneuesten Insights und aktuellen Erfahrungen.

Was treibt das treibhaus 0.8 an?

Laura: Neugier, Professionalität, starke Ideen, die Lust, Marken und Botschaften in Szene zu setzen, vernetzte Kommunikation, Customer Centricity, strategisch-analytisches Denken, Markenwelten, innovative Technologien, interaktive Werkzeuge, neue partizipative Eventformate…

Hört sich anstrengend an. Und wo bleibt der Spass?

Laura: Wir besuchen in den jeweiligen Städten unterschiedlichste Live-Events, z. B. Ausstellungen, Clubpartys, Performances, Messen, Shows und Branchenveranstaltungen wie das ADC Festival in Hamburg und eben die BrandEx in Dortmund. Auch das ein höchst spannender Blick über den Tellerrand.

Was nimmst du mit in deine tägliche Arbeit bei standing ovation?

Laura: Eine grosse Portion Kreativität. Und auch das Wissen, was international state of the art ist, sowohl konzeptionell wie technisch.

Deine Zwischenbilanz nach den ersten treibhaus-Monaten?

Laura: Gute Agenturen, sehr gutes Programm, supergute Leute… Die jeweils viertägigen Weekend-Trips lohnen sich voll und ganz.

 

Laura Eberspächer.

Als Polygrafin ins Berufsleben gestartet, ist Laura heute Spezialistin für Multimedia Production, Storytelling und Brand Appearance. Laura ist 2018 bei uns als Junior Brand Manager eingestiegen und seither on the move. Bis Herbst 2019 absolviert sie das Ausbildungsprogramm treibhaus 0.8.

Live-Kommunikation in Deutschland. Marktblick.

Quelle: livecomalliance.eu, FAMAB

30%

des gesamten deutschen MarKom-Budgets wird für Live-Kommunikation eingesetzt.

5%

beträgt das Marktwachstum der Live-Kom. Im Vergleich: Schweiz 14%.

250

FAMAB-geprüfte Live-Kom-Agenturen konkurrieren auf dem deutschen Markt.

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